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Ein „Ausblick“ auf das Jahr 2030: Eisenstraße will noch lebenswerter werden


Vor Ort im Musium Reinsberg und online arbeiteten Vertreter aus den Eisenstraße-Gemeinden an attraktiven Zukunftsbildern: Werner Roher, Sissi Selner, Toni Kofler, Barbara Hangel, Harald Riemer, Johann Wurzenberger, Rudi Winter, Katrin Teufel, Augustin Reichenvater, Jessica Richter, Karl Gerstl, Eisenstraße-Obmann Werner Krammer, Anton Krenn, Manuela Zebenholzer, Stefan Mandl, Hannes Hoffert-Hösl, Franz Raab, Franz Sonnleitner, Hans Gold, Christian Vogelauer, Franz Faschingleitner und Thomas Raidl (v.l.).


Hausherr Bürgermeister Franz Faschingleitner trug Ergebnisse aus den Gruppenarbeiten vor.


Eisenstraße-Obmann Werner Krammer und Moderator Toni Kofler: „Wir sind überzeugt, dass ländliche Räume eine wichtige Rolle spielen.“ Fotos: www.eisenstrasse.info

Eisenstraße. Den dynamischen Wirtschaftsraum mit dem intakten Naturraum verbinden: Dieser Aufgabe möchte sich die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich in den nächsten Jahren mit voller Kraft widmen. Bei der Abschlussveranstaltung des Strategieprozesses „Wege ins Morgen – Eisenstraße 2030“ stellten die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Miteinander von Natur und Wirtschaft in den Mittelpunkt.

Bei der Klausur, die im Musium Reinsberg stattfand und auch online übertragen wurde, arbeiteten Vertreter aus den verschiedenen Eisenstraße-Gemeinden an einem attraktiven Zukunftsbild. „Wir sind überzeugt, dass bis 2030 gerade ländliche Räume eine wichtige Rolle spielen werden, wenn es um die Bewältigung globaler Herausforderungen geht. Wir wollen hier Vorbild sein und die Lebensqualität in unserer Region weiter steigern“, fasste Eisenstraße-Obmann Werner Krammer zusammen.

In fünf Themenworkshops hatten rund 150 Personen in den vergangenen Monaten Ideen und Vorhaben für die neue LEADER-Periode gewälzt. 15 Leitprojekte wurden bei der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert – darunter etwa die Einführung einer „fliegenden Innovationsberatung“, die Entwicklung digitaler Drehschreiben für regionale Produkte oder das Schaffen von „dritten Orten“ für die Kreativwirtschaft.

Bis zum Frühling 2022 wird die neue Regionsstrategie zu Papier gebracht und dann wird sich der Verein Eisenstraße Niederösterreich wieder beim Bund als LEADER-Region bewerben. Schon seit 1996 setzt die Region LEADER-Projekte um: Für innovative und kooperative Projekte kann dabei auf einen Fördertopf zugegriffen werden, den Europäische Union, Bund und Länder dotieren.

 

Webtipp:

www.eisenstrasse.info