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„Mitarbeiter sind die wichtigsten Urlaubsglück-Gestalter“: Experte sieht große Chancen für Tourismus in den Ybbstaler Alpen


Loteten im WasserCluster Lunz die Chancen für den Tourismus in der Region aus: Ybbstaler Alpen-Obmann Bürgermeister Friedrich Fahrnberger, Bürgermeister Gerhard Lueger (Ybbsitz), Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Mostviertel Tourismus-Geschäftsführer Andreas Purt, Initiator Geschäftsführer Joachim Mayr (Lunz Dorf GmbH), Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (Hollenstein), Bürgermeister Josef Schachner (Lunz am See), Geschäftsführer Heinz Glatzl (Lunz Dorf GmbH), Referent Richard Bauer sowie Ybbstaler Alpen-Geschäftsführer Herbert Zebenholzer (v.l.).


Der Impulsvortrag „Das Hotel der Zukunft“ war der erfolgreiche Abschluss des LEADER-Projekts der Lunz Dorf GmbH: Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Experte Richard Bauer, die beiden Initiatoren Heinz Glatzl und Joachim Mayr sowie der Lunzer Bürgermeister Josef Schachner (v.l.). Fotos: www.eisenstrasse.info

Eisenstraße. Klimawandel und Corona-Krise bieten – bei allen schwierigen Rahmenbedingungen – für den Tourismus in den Ybbstaler Alpen erhebliche Chancen: Das strich der österreichweite Tourismusexperte Richard Bauer bei seinem Impulsvortrag „Das Hotel der Zukunft“ im WasserCluster Lunz am See hervor. 50 Vertreter aus dem Tourismus und der Politik kamen zu der von der Lunz Dorf GmbH gemeinsam mit Ybbstaler Alpen, Eisenstraße Niederösterreich und Mostviertel Tourismus organisierten Netzwerkveranstaltung.

Eine Schlüsselrolle spielen dabei laut Bauer die Mitarbeiter in den Tourismusbetrieben. „Die Mitarbeiter sind die wichtigsten Urlaubsglück-Gestalter für Gäste. Das wissen wir aus Gästeumfragen und deshalb müssen diese bestmöglich die Angebote und Philosophie der Region kennen und mit Begeisterung weitergeben“, betonte der Fachmann.

Der Tourismusregion „Ybbstaler Alpen“ zwischen Waidhofen an der Ybbs und Gaming attestiert der ehemalige Manager der Österreich Werbung ideale Voraussetzungen, um in der Post-Corona-Zeit zu punkten. „Themen wie Seen, Rad, Wandern, Erholung, Bergtourismus oder Schutzgebiete stehen jetzt noch höher im Kurs. Und da ist die Region gut aufgestellt.“ Entscheidend sei aber, konkrete  Reiseanlässe zu schaffen, die Gäste anziehen – und den Gästen zu ermöglichen, vor Ort in die Lebenswelt der Region einzutauchen.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen eines von der Europäischen Union und dem Land Niederösterreich kofinanzierten Projekts durchgeführt. Die beiden Unternehmer Joachim Mayr und Heinz Glatzl (M&G) erarbeiteten dabei mit Tourismusfachmann Richard Bauer eine Machbarkeitsstudie für einen neuen Beherbergungsbetrieb in Lunz am See. Im Zuge des Impulsvortrags gab Joachim Mayr erste Einblicke in das Projekt, das in einer Immobilie am Kirchenplatz umgesetzt werden soll.

Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger gratulierte den Projektinitiatoren zu ihrem Engagement und ihrer Innovationskraft – und dankte ihnen, dieses Forum ermöglicht zu haben. „Es braucht genau solche Projekte in unserer Region.“ Die Gelegenheit zum Netzwerken und zum fachlichen Austausch nutzten auch Ybbstaler Alpen-Obmann Bürgermeister Friedrich Fahrnberger, Mostviertel Tourismus-Geschäftsführer Andreas Purt sowie zahlreiche Gemeindevertreter, Hoteliers und Gastronomen aus der Region. Das Vernetzungsformat soll fortgeführt werden.