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Nächster großer Sanierungsschritt bei Töpperkapelle Neubruck: Feinschliff für die Fresken


Restauratorin Mag. Rudolfine Seeber saniert derzeit die Fresken in der Töpperkapelle Neubruck. Fördervereinsobmann KommR Johann Schragl hofft auf breite Unterstützung durch die Bevölkerung.


Im Zuge der Fresken-Sanierung in der Töpperkapelle Neubruck werden Figuren ergänzt und Risse gekittet.


Fotos: www.eisenstrasse.info

Nach Orgel, Gebetsstühlen und Altar nimmt der Töpperkapelle Neubruck-Förderverein den nächsten großen Sanierungsschritt bei der historischen Töpperkapelle Neubruck (Scheibbs, St. Anton an der Jeßnitz) in Angriff. Gemeinsam mit der Neubruck Immobilien GmbH, dem Land Niederösterreich und dem Bundesdenkmalamt werden bis zum Sommer die Fresken im Innenraum des Kleinods revitalisiert. Restauratorin Mag. Rudolfine Seeber arbeitet derzeit intensiv an den Wandmalereien. Ein sechs Etagen und 14 Meter hohes Gerüst bringt die Expertin bis zum Kuppelfresko.

Die Fresken schufen Josef Töpper von Temeswar sowie Josef Pranzl im Jahr 1833, ein Jahr später wurde die Töpperkapelle feierlich eingeweiht. Erzherzog Johann war dabei einer der Ehrengäste des Hammerherren Andreas Töpper. Die Fresken vereinen das Figurenideal des 19. Jahrhunderts mit barocker Gewölbemalerei. „1882 wurden sie zum letzten Mal renoviert“, berichtet Seeber, die 26 Jahre lang bei Ausgrabungen in Ägypten gearbeitet hat und in der Region u.a. in der Kartause Gaming, in Scheibbs, Ybbsitz und Göstling engagiert war.

„Die Freskensanierung ist für unseren Verein ein großes, aufwändiges Projekt. Daher ersuchen wir die Bevölkerung um Unterstützung. Schon bei der Sicherung des Engerl-Altars war diese Hilfe von Firmen, Vereinen und Privatpersonen außerordentlich groß“, betont KommR Johann Schragl, Obmann des Töpperkapelle Neubruck-Fördervereins. Was die Unterstützer besonders freuen wird: Die Figuren an den Seitenwänden – Sebastian, Paulus, Rochus und Petrus – werden zur Gänze wiederhergestellt. „Damit ist der letzte große Schritt bei der Restaurierung des Kapellen-Innenraums geschafft“, freut sich Schragl.

Viele kleine Arbeiten sind bis dahin von Rudolfine Seeber zu erledigen. „Manche Wandmalereien sind von Staub, Schmutz und Pollen zu reinigen. An anderen Stellen gehen die Sanierungen tiefer: Risse werden gekittet und die vergoldeten Kapitele ausgebessert. . Die Töpperkapelle hat jedenfalls viele faszinierende Seiten“, berichtet sie.

Derzeit ist die Töpperkapelle wegen der Bauarbeiten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Erstmals zu bestaunen sind die restaurierten Fresken beim Auftaktkonzert zur Reihe „Musikalische Kostbarkeiten in der Töpperkapelle“ am Samstag, 22. Juli, um 11 Uhr. Die kleine, feine Veranstaltungsserie kuratiert Mag. Herbert Schlöglhofer.

 

Spendenkonto:

Töpperkapelle Neubruck-Förderverein

Verwendungszweck: Fresken Töpperkapelle

IBAN: AT08 2025 7000 0004 0709

BIC: SPSBAT21XXX

 

Stefan Hackl

PR & Öffentlichkeitsarbeit

Eisenstraße Niederösterreich

Neubruck 2/1, 3283 Scheibbs

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