Willkommen im Keramikmuseum Scheibbs

Sonderausstellung 2018: Wranitzky-Keramik

Das 1. österreichische Keramikmuseum im Gründungsgebäude der Scheibbser Keramik in einem ehemaligen Hammerwerk zeigt 2000 expressive Keramikobjekte aus Jugendstil, Art Deco und Nachkriegszeit der Tonindustrie Scheibbs (1923-1933) bzw. Scheibbser Keramik (seit 1937).

Der von Wien zugezogene Gärtner Ludwig Weinbrenner gründete 1923 nach Auffinden eines geringen Tonvorkommens auf seinem Grund spontan die "Tonindustrie Scheibbs" und erzeugte mit hervorragenden Künstlerinnen und Künstlern eine farbenfrohe, äußerst expressive Kunstkeramik.

Der Keramiker und Designer Walter Bosse hat ebenfalls in Scheibbs Spuren hinterlassen, von ihm stammen viele groteske Tierfiguren. Nach dem Konkurs der Firma 1933 entstand 1937 die "Scheibbser Keramik", die im Stil der jeweiligen Zeit gute Kunstkeramik erzeugte, aber an die künstlerische Hochblüte der ersten 10 Jahre nicht mehr anschließen konnte.

Die Sammlung Hottenroth
Seit 1993 sammeln die Ehegatten Hottenroth weltweit die Erzeugnisse der Scheibbser Keramik. Die Sammlung umfasst derzeit fast 2500 Objekte und ist nunmehr im neuen Keramikmuseum Scheibbs öffentlich zugänglich. Das Museumsgebäude war ursprünglich ein Hammerwerk und beherbergte von 1924 bis 2004 die Keramikproduktion. Die ausgestellten Objekte wurden hier erzeugt! Der 2006 gegründete Museumsverein Scheibbs renovierte und adaptierte das desolate Gebäude mit Unterstützung der NÖ. Landesregierung, der Stadt Scheibbs und privater Sponsoren und fungiert nun als Betreiber und Betreuer des Museums.
Mit Museums-Shop und Café (Wein, Traubensaft, Kaffee, …)

 

Sonderausstellung 2018: 

Die Wranitzky-Keramik ist eine prachtvolle Gefäßkeramik - vorwiegend Vasen - in reinstem Jugendstil, die in Frainersdorf (= Vranovska Ves, Nähe Znaim) von 1876 an bis in die Zwischenkriegszeit erzeugt und weltweit vertrieben wurde. Die floralen oder geometrischen Dekore wurden nicht mit Glasuren, sondern mit bunter Engobe aufgetragen und gebrannt, und darnach noch einmal mit durchsichtiger Glasur überzogen und neuerlich gebrannt, was eine glasartige, leuchtende Oberfläche ergibt.

Es gibt weltweit vier große Sammlungen dieser Keramik, eine in den U.S.A., eine in Plymouth (U.K. - die Sammler waren schon in Scheibbs und die Ehegatten Hottenroth in Plymouth), eine in Hamburg - der Hamburger Sammler, ein Univ. Prof. war ebenfalls schon in Scheibbs) und eine in Scheibbs.

Frau Hartmann sammelt diese P.A.W.-Keramik seit vielen Jahren auf Floh- und Antikmärkten, über Auktionen und im Internet und zeigt sie in der Sonderausstellung erstmals einem breiten Publikum.

Mit dem aus Radstadt zugezogenem Keramik-Künstler-Ehepaar Grete von Holzhausen und Nikolaus v. Martiny gründete die Kaufmannsfamilie Vasold 1925 die Manufaktur „Alpenländische Kunstkeramik“, die zuerst – wie S

Die Sonder-Ausstellung ist wie alljährlich von Palmsonntag bis zum Nationalfeiertag geöffnet.

 

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag 10-12 und 14-17 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen (ausgenommen Feiertag)
Zu anderen Zeiten nach Vereinbarung!

Eintrittspreise:
Erwachsene: € 6,60
Senioren, Schüler, Studenten, Bundesheer, Zivildiener und Gruppen: € 5,50
schulpflichtige Kinder: € 3,30
Familienkarte (Eltern+Kinder): € 7,70

Freier Eintritt mit der NÖ-Card.
NÖ-Card im Museum erhältlich!

Reservierungen:
Keramikmuseum Scheibbs, Erlafstraße 32, 3270 Scheibbs
Johanna und Prof. Hans Hagen Hottenroth,
Tel. 07482/42267 oder 0676/5584091
hahaho40(at)hotmail.com

 

www.keramikmuseumscheibbs.at