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Enya heißt die neue Therapeutin auf der Palliativstation


Diesmal wird im Garten die erste Therapiebegleitstunde abgehalten. v.l.n.r. Hündin Enya, Barbara Theuretzbacher, Aloisia Wegenschimmel, Stationsleitung DGKP Petra Schweighofer. FOTO: Isabella Karner, LK Scheibbs

Enya ist ein ausgebildeter Therapiebegleithund und kommt jeden Donnerstag mit ihrer Besitzerin Barbara Theuretzbacher auf die Palliativstation, um den Patientinnen und Patienten auf Wunsch eine tiergestützte Therapiebegleitung zu ermöglichen.

Ein Therapiebegleithund im Krankenhaus ist noch nichts alltägliches, Enya ist die erste und einzige Hündin, die seit Herbst 2017 im Landesklinikum Scheibbs im Einsatz ist. Ziel ist, die tiergestützte Therapiebegleitung als zusätzliche Einheit zur Verbesserung der Lebensqualität auf der Palliative Care zu nutzen. Diese tiergestützte Intervention erfolgt freiwillig und auf Wunsch.

„Die positiven Auswirkungen der Tiertherapie waren für uns anfangs gar nicht vorstellbar. Unsere Patientinnen und Patienten genießen die Zeit mit der Hündin Enya sehr und wir bemerken oft, dass PatientInnen nach der tiergestützten Therapiebegleitstunde zur Ruhe kommen, sich freuen und wohl fühlen.“, schätzt Stationsleitung DGKP Petra Schweighofer das neue Angebot auf der Palliativstation. „Ausgebildete Therapiebegleithunde spüren instinktiv, in welcher Form Kontakt mit dem Tier benötigt wird. Die Hündin schafft durch ihre Anwesenheit eine entspannte, beruhigende Atmosphäre und spendet Trost. Andere wiederum mögen es, wenn Enya ihren Kopf in den Schoß legt oder intensive Streicheleinheiten ausgeteilt werden können.“, ergänzt die Hundeführerin Barbara Theuretzbacher.

Die Therapiebegleitung richtet sich immer nach den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. Sie genießen die Anwesenheit der Hündin, erfahren unvoreingenommene Wertschätzung durch die Zuneigung des Vierbeiners und erleben Freude beim Streicheln des Hundes. Dadurch wird das körperliche Empfinden stimuliert und der Hund kann zur Aktivierung der Grob- und Feinmotorik beitragen.

Die Palliative Care verfügt über einen eigenen Zugang auf die Terrasse und in die Station. Diese und weitere Maßnahmen ermöglichen, den hohen Hygieneanforderungen im Klinikum gerecht zu werden. Der lieb gewonnene wöchentliche Besuch ist nicht mehr wegzudenken, Enya und ihre Besitzerin sind bereits zu einem fixen Bestandteil des Palliativteams geworden.