Hier sehen Sie das Wappen der Stadtgemeinde Scheibbs
Willkommen auf der Homepage der Stadtgemeinde Scheibbs


Grenzbegehung des Burgerhofwalds wurde wieder durchgeführt

Die Grenzen des 165 ha großen Waldbesitzes der Gemeinde werden alle zehn Jahre begangen.




Am 19. April 1570 fand die erste verlässlich verbürgte Burgerhofgrenzbegehung statt. Seit dem Jahre 1802 wird alle 10 Jahre diese Begehung durchgeführt. Ursprünglich diente diese Begehung der Sicherung der Grundgrenzen und wurde durch ortskundige Gemeindeväter („Gedenkmänner“) vorgenommen. Heute sind die Grenzen vermessungstechnisch so gesichert, dass sie jederzeit rekonstruiert werden können. Es erscheint der Stadtgemeinde Scheibbs jedoch trotzdem wichtig, dass die Bürger der Gemeinde die Grenzen des Gemeindewaldes kennen. Darüber hinaus soll über den Zustand des Waldes, seine Pflege und Bewirtschaftung an Ort und Stelle informiert werden.

Die Stadtgemeinde Scheibbs lud daher nach zehn Jahren wieder  zur Burgerhofgrenzbegehung – und zwar am Samstag, den 07. Oktober.  Abmarsch war um 8.00 Uhr beim Parkplatz des Allwetterbades - trotz schlechtem Wetter mit Kälte  und immer wieder starken Regenfall machten sich 90 TeilnehmerInnen auf den Weg.

Da dem Verlauf der Grenze direkt gefolgt und teilweise sehr steiles Gelände begangen wurde waren die Teilnehmerinnen auch entsprechend ausgerüstet. Für das leibliche und „geistige“ Wohl wurde von der Stadtgemeinde gesorgt. Bei der Labstelle Haus Schwarzenberg gab es heißen Tee, Sturm und Würstel zur Stärkung.

Der Abschluss der Grenzbegehung 2017 und gemütliche Ausklang fand bei der Schießstätte der Schützengilde am Burgerhof statt, wo zum feierlichen Anlass eine Gedenkscheibe von allen 90 TeilnehmerInnen der Begehung beschossen wurde. Außerdem wurden an alle TeilnehmerInnen die bereits traditionellen Jausenbretter als Andenken verteilt. Die Rekordteilnehmer an der Grenzbegehung waren diesmal mit jeweils 5 Teilnahmen Anna Glösl und Johann Stirbl.

Die nächste Grenzbegehung findet dann erst wieder in zehn Jahren im Jahr 2027 statt.